Evangelische Jugend Vienenburg



Sommerfreizeiten sind voll

Für die  Kinderfreizeit an der Okertalsperre und die Kanufreizeit an der Altmühl gibt es keine Plätze mehr. Wartelisten sind eingerichtet.

 

Regionalkonvent wählte 1. u. 2.Vorsitzende

Steffi Großmann aus Vienenburg ist díe neue 1. Vorsitzende der ev. Jugend in der Region Vienenburg.      Anika Käthner ( Bettingerode ) ist 2. Vorsitzende. In einer spannenden Wahl setzten sich beide souverän durch.

 

  

Michael Marintschak neuer Propsteijugenddiakon v. Bad Harzburg

Seit 1. Mai hat Michael Marintschak die Nachfolge von H.P. Funhoff in Bad Harzburg angetreten. Der Einführungsgottesdienst ist am Sonntag, den 15. Juni um 10.00 Uhr in der Lutherkirche Bad Harzburg, zu dem alle Jugendlichen eingeladen sind.

 

 




Das Kugelkreuz – unser Zeichen für Einmischung 

 

Die ersten Kreuze dieser Art tauchten bereits auf Ikonendarstellungen des 6. Jahrhunderts auf.

Man ist sich unschlüssig darüber, welche Deutungen in der Entstehungsgeschichte des Kugelkreuzes eindeutig sind. Der Vergleich der Erdkugel, die durch das Kreuz Christe geeint wird ist naheliegend.

 

In Zeiten des Widerstandes gegen das Hitlerregime und die „Deutschen Christen“ wurde das Kugelkreuz für die „Bekennende Kirche“ der Ausdruck dessen, was im Barmer Bekenntnis von 1934 – besonders in These 2 – formuliert wurde mit Bezug auf 1. Korinther 1, 30, wo es heißt:

 

„Wie Jesus Christus Gottes Zuspruch der Vergebung aller unserer Sünden ist, so und mit gleichem Ernst ist er auch Gottes kräftiger Anspruch auf unser ganzes Leben; durch ihn wiederfährt uns frohe Befreiung aus den gottlosen Bindungen dieser Welt zu freiem, dankbarem Dienst an seinen Geschöpfen. Wir verwerfen die falsche Lehre, als gäbe es Bereiche unseres Lebens, in denen wir nicht Jesus Christus, sondern anderen Herzen zu eigen wären, Bereiche, in denen wir nicht der Rechtfertigung und Heilung durch ihn bedürften.“

 

Die Evangelische Jugendkammer der Bekennenden Kirche war es, die das Symbol Kugelkreuz zum Bekenntniszeichen der evangelischen Jugendarbeit auswählte.

Mit dem Tragen dieses Symbols war eine entschiedene Haltung gegen Versuche der Nationalsozialisten verbunden, eine gleichgeschaltete evangelische Reichskirche zu schaffen.

 

In dieser Tradition treten wir streitbar ein gegen alle Strömungen unseres Daseins, die mit dem Evangelium Jesu Christi nicht vereinbar sind. Wir treten ein für die Vernachlässigten unserer Gesellschaft und besonders für die Rechte der Kinder und Jugendlichen in unseren Ortschaften. Wir denken, dass der Weg und das Leben Jesu in uns eine Phantasie freisetzen kann, die unsere Welt ein Stück weit lebenswerter macht. So versuchen wir auf diesem Weg zu wandeln -gemeinsam gestärkt, unter seinem Kreuz und mit reformatorischem Mut im Herzen.

 

Euer

 




Diakon Heiko Grüter - Tappe


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